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Lexikon

Micropayment mit Blockchain im Internet der Dinge

Auf einen Blick

Viele Anwendungsfälle aus dem Internet of Things (IoT) werden noch praktischer, wenn die beteiligten Geräte selbstständig Zahlungen untereinander austauschen können. So können Menschen Geräte nutzen bzw. Geräte autonom Aufgaben für sie erledigen lassen, ohne sich selbst mit dem Bezahlen kleinster Transaktionen zu befassen. Das beschleunigt die Vorgänge enorm und macht sie im Alltag unkomplizierter. Häufig geht es z. B. darum, eine Nutzungsgebühr für einen exakt abgesteckten Zeitraum oder eben für genau eine Nutzung zu bezahlen. Micropayment ist im Zusammenhang mit IoT ein Bezahlkonzept, das sich auf Transaktionen zwischen zwei Geräten bezieht (Machine to Machine; M2M). Allgemein bedeutet Micropayment so etwas wie Bezahlungen von Kleinstbeträgen im Bereich zwischen Centbeträgen und wenigen Euro.

Blockchain-Technologie für Machine to Machine- Zahlungen

IoT-Geräte führen ihre autonomen Zahlungen online aus und nutzen hierfür auf Blockchains basierende Technologie, z. B. das Lightning Network. Es gibt sogar Kryptowährungen wie IOTA, die explizit für Machine to Machine- Transaktionen entwickelt wurden. IOTA ist unter anderem aufgrund seiner Blockchain-Alternative - dem Tangle - besonders gut für zahlreiche parallele Transaktionen geeignet. Das System implementiert keinen hardwareintensiven Proof of Work als Konsensmodell (sprich für die Validierung von Transaktionen) und soll praktisch unbegrenzt skalieren können, ohne an Performance einzubüßen. Für Machine to Machine Payments sind diese Eigenschaften sehr wichtig: Maschinelle Micropayments sollten nicht daran scheitern, dass das Bezahlnetzwerk überlastet ist oder ein Gerät aufgrund limitierter Hardware Schwierigkeiten mit dem Konsensmodell hat. Denn so können autonome Geräte ins Stocken geraten und den reibungslosen Ablauf der Automatismen merklich stören.

Vorteile von Micropayment

Micropayments eröffnen in Industrie und Alltag vielfältige Chancen, um automatische Abläufe noch autonomer zu gestalten und sie somit noch praktischer für menschliche Anwender zu machen.

Autonome Transaktionen
M2M-Transaktionen können ohne menschliches Zutun ablaufen. Und das gestaltet den Prozess für Menschen bequemer, da viele Transaktionen auf diese Weise automatisch geregelt werden können. Micropayments könnten in Zukunft z. B. genutzt werden, um ein IoT-fähiges Auto selbstständig Dinge wie Parkgebühren oder die Kosten für eine Tankfüllung bezahlen zu lassen.

Zeitersparnis
Autonome Payments beschleunigen die Transaktionen, da nicht auf menschlichen Input gewartet werden muss. Gültige Zahlungen werden zudem in der Regel binnen kürzester Zeit autorisiert, sodass die gewünschten Transaktionen insgesamt sehr schnell durchgeführt werden können.

Kostenersparnis
Micropayments geschehen autonom zwischen zwei Maschinen und können daher sehr exakt eingesetzt werden, z. B. um die Gebühr für ein geliehenes Gerät pro Nutzung oder nach Nutzungsdauer auf die Sekunde genau zu bezahlen.

Payment bei ROBIOTIC

Bei ROBIOTIC machen wir uns selbstverständlich die Vorteile des Micropayment zu Nutze und integrieren es auf Wunsch in den IoT-Projekten unserer Kunden. Als Teil des ganzheitlichen Ansatzes unseres ROBIOTIC.CONCEPTs spielt das Thema Payment eine wichtige Rolle bei der Realisierung von IoT-Projekten. Für unsere Kunden entwickeln wir mehrstufige Abrechnungssysteme und dynamisch konfigurierbare Abrechnungssysteme, die individuell an die unternehmensinternen Sales-Strukturen angepasst sind.

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