Digital spart Energie

Digital spart Energie

Ein Thema nimmt in der öffentlichen Diskussion aktuell immer mehr Raum ein: Energie sparen. Dabei spielt nicht nur das Thema Nachhaltigkeit und CO2-Reduktion eine Rolle, sondern auch eine enorme Preissteigerung und Ressourcenknappheit, die durch die andauernde Ukraine-Krise beschleunigt wurden. 

Für die gesamte deutsche Industrie, besonders aber für die Logistikbranche ist dies eine riesige Herausforderung. Denn die Lösung kann natürlich nicht sein, automobile Mobilität einfach einzustellen und damit unverzichtbare Lieferketten beim Transport von Waren noch mehr zu gefährden. Es geht vielmehr darum, effizientere Verbrauchswerte zu erzielen. Die beste Antwort heißt hier: IoT! Das digitale Internet of Things kann Sprit sparen – und parallel Emissionen einsparen. Über modernste Fahrzeugtechnik mit professionellen Sensoren und Tracking-Systemen, mithilfe von smarten Anwendungen, die Fahrweisen analysieren und immer wieder Vorschläge zur Optimierung geben. Die digitale Vernetzung von physischen Objekten bietet viele Chancen für eine verbrauchseffiziente Logistik.

 

5 Punkte, wie smarte IoT-Lösungen Treibstoff einsparen

Konkrete Beispiele aus der täglichen Praxis: Hier kommen fünf Punkte, die zeigen, wie digitale Lösungsansätze intelligent helfen - bei der Optimierung automobiler Mobilität und so auch bei der Reduzierung von Verbrauchswerten.

  • Sendungsverfolgung & Tracking: Via GPS erhalten Fuhrparkbetreiber aus ihren Containern und LKWs verlässliche Tracking-Informationen zur aktuellen Position und erwarteten Ankunftszeit.

  • Routenoptimierung: Die vorhandenen Trackingdaten werden mit weiteren Daten kombiniert: Verkehrslage, Transitzeiten, neue eingehende Aufträge – das ist perfekte Streckenoptimierung in Echtzeit, um Standzeiten im Stau und unnötige Umwege zu vermeiden.

  • Proaktive Stauprävention: Eine smarte Infrastruktur für Häfen, Rangierbahnhöfe und Fahrzeuge macht’s möglich: Sie arrangiert die Verfügbarkeit von Ladehilfsmitteln, terminiert die Abholungstermine, leitet die Fahrzeuge und beschleunigt damit die Durchlaufzeiten. So werden Staus und andere Engpässen effizient vermieden.

  • Predictive Maintenance: Sensoren überwachen die neuralgischen Komponenten in LKWs und weiteren Fahrzeugen. Die erhobenen Daten ermöglichen das Ersetzen von Teilen und eine Wartung, Reifen etc. dann, wenn es erforderlich ist. Unnötige Überprüfungen und damit verbundene Ausfallzeiten und gefahrene Wegstrecken? Gibt es nicht mehr!

  • Moderne Assistenzsysteme: Kontrolle des Fahrverhaltens unter Berücksichtigung der transportierten Ladung, kein abruptes Bremsen, optimale Schaltvorgänge, Analyse der Streckenprofile, Anpassung der Geschwindigkeit: Moderne Assistenzsysteme reduzieren nicht nur Stress, sondern auch Verschleiß und Spritverbrauch durch das Fördern von ökonomischen Fahrweisen.

 

Fazit: IoT als smarte Lösung für Ressourcenoptimierung

Digital spart Kraftstoff. Anders formuliert: Ein auf modernen IoT-Technologien basierendes digitales Flotten- und Fuhrparkmanagement sorgt für eine weitaus höhere Effizienz bei Verbrauchswerten innerhalb der gesamten Logistikbranche. Das spart nicht nur in Krisenzeiten Kosten, sondern reduziert auch CO2-Emissionen. 


veröffentlicht am : 2022-07-19 00:00


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