Christian Schiele im Portrait: ROBIOTICs Stratege für Marketing & Business Development

ROBIOTIC Christian Schiele

Christian Schiele ist unsere Nummer 1 in der Porträtserie im Jahr 2020: Der erfahrene Manager komplettiert seit kurzem das ROBIOTIC Führungsteam als Director Marketing & Business Development und soll mit seiner langjährigen Erfahrung die strategische Ausrichtung des Unternehmens schärfen und das Businesspotential nachhaltig ausbauen. 

Schiele beginnt im Jahr 2001 sein Grundstudium der Wirtschaftswissenschaft an der Universität Ulm und schließt dieses 2003 erfolgreich ab. Seine Studienaktivitäten setzt er anschließend an der Universität Erlangen-Nürnberg fort und erlangt dort 2007 das Diplom in Betriebswirtschaftslehre mit den Schwerpunkten International Management, Marketing und Banking. Bereits während seines Hauptstudiums absolviert er erste Praktika bei der DaimlerChrysler Bank AG in Stuttgart und der Generali-Versicherung AG in München. Seine berufliche Zukunft aber liegt nicht in diesem Umfeld: „Nach meinem sehr theoretischen BWL-Studium in Nürnberg habe ich mir gedacht, was kannst Du tun – eigentlich wollte ich in den Finanzsektor, bin dann aber von einem Vodafone-Vortrag auf einer Bewerbermesse davon überzeugt worden, dass jetzt die Zeit für die technische Revolution ist“, beschreibt er den Schritt, der sein Leben entscheidend prägen sollte.

 

Prägende erste Berufsjahre im B2B-Vertrieb bei Vodafone

Schiele trifft laut eigener Einschätzung zu diesem Zeitpunkt eine der wichtigsten Entscheidungen für seine berufliche Zukunft: „Ich entschloss mich dazu, an meinen Social Skills zu arbeiten, in den Vertrieb zu gehen und von der Pike auf B2B-Vertrieb zu lernen, was eine eigene Wissenschaft für sich ist. Für mich war dies ein komplett neues, spannendes Feld.“ 2007 startet er also bei der Vodafone D2 GmbH in Stuttgart als Account Manager im B2B-Direktvertrieb für kleine und mittlere Unternehmen und steigt bis 2011 zum Senior Account Manager auf. Eine Zeit, die er nicht missen möchte: „Vier Jahre Direktvertrieb für den Mittelstand: Da sitzt Du mit den unterschiedlichsten Leuten in verschiedensten Positionen zusammen, vom Geschäftsführer über den Einkaufsleiter bis hin zum IT-Leiter und zur Chefsekretärin. Und Du lernst, dass es immer darauf ankommt, welche Interessen und Ziele Dein Gegenüber hat – klassische Principal Agent-Theorie.“ Jeder habe schließlich ein Interesse daran, die wichtigsten Erwartungen aus seinem Jobprofil umzusetzen: Ein Einkaufsleiter will Geld sparen, ein IT-Leiter will maximale Verfügbarkeit und möglichst wenig Anrufe von seinem Chef zu nicht funktionierenden Dingen. „All diese Interessenskonzepte abzugleichen mit dem, was Du als Dienstleister anbieten kannst, ist einfach megaspannend und prägend gewesen. Ich habe in der Zeit einen ganz anderen Dienstleistungsgedanken entwickelt.“

 

Einstieg in die Themenfelder Digitalisierung und IoT

Im selben Jahr wechselt er in die Deutschlandzentrale von Vodafone an den Standort Düsseldorf als Sales Manager für die Bereiche IOT & ICT. „Ich habe dort viel über die Industrieanforderungen für den Bereich Machine-To-Machine-Kommuniikation gelernt. Und besonders darüber, was ein Unternehmen leisten muss, um solchen Anforderungen im Bereich Digitalisierung und IoT gerecht zu werden und damit letztendlich auch richtig Business zu machen.“

2013 zieht es ihn nach Heidelberg: Bei der Verivox GmbH startet er im Produktmanagement & Business Development für Telekommunikation, um neue Vergleichsrechner für DSL und Mobilfunktarife zu entwickeln. 2015 steigt er als Bereichsleiter Produktmanagement Banking & Telekommunikation weiter auf und wird 2016 Gesamtverantwortlicher für den Bereich Telekommunikation. 2017 folgt zusätzlich die Position als Managing Director der Verivox-Tochter Preis24.de GmbH. Während dieser Zeit verlagert Christian Schiele seinen operativen Fokus: „Bei Verivox habe ich im Vergleich zu meiner Tätigkeit bei Vodafone das genaue Gegenteil gemacht: weniger auf persönliche Interessen im Gespräch eingehen, sondern für eine breite Masse an Privatpersonen sehr gute Telekommunikationsdienstleistungen rein digital zur Verfügung zu stellen, die diese möglichst intuitiv und direkt abschließen können. Die Prämisse lautete stets: Wie kann man es den Kunden so einfach wie möglich machen?“

 

ROBIOTIC: Die Vision für erfolgreiche Digitalisierungsprozesse

Die Connection zu ROBIOTIC beginnt genau während dieser Zeit bei Verivox, wo er die TK-World AG und Kai-Uwe Flormann kennenlernt. Auch erste Kontakte zu Ralf Krippner und dessen Unternehmen Hoffmann+Krippner entstehen in dieser Zeit. Im Laufe mehrerer, längerer Unterhaltungen entdecken Schiele und Flormann, dass sie in vielen Bereichen ähnlich ticken und sich ihre Interessen und Erwartungen an das globale Key Topic IoT in vielen Punkten überschneiden. „Wir teilen eine Vision, wie man Mittelständlern und auch größeren global agierenden Unternehmen helfen kann, das große Thema Digitalisierung erfolgreich umzusetzen“, so Schiele. Häufig hätten diese Unternehmen exzellente Fachspezialisten in ihrer Belegschaft, aber nicht die Manpower, die digitale Herausforderung ohne externe Unterstützung anzugehen. Hier setzt laut Schiele ROBIOTIC an: „Wir liefern ihnen das nötige Fachwissen, um IoT Business Cases und neue Geschäftsfelder sowie Abrechnungsmodelle zu entwickeln oder auch neue Abo-Modelle anzubieten. Nur so können sie den nächsten Schritt gehen, um in einer digitalisierten globalen Wirtschaft mithalten zu können. Denn eins ist klar: Wenn Du Deine Produkte jetzt nicht besser machst – der chinesische Wettbewerber wird sie besser machen!“ Um den aktuell noch vorhandenen Premium-Vorsprung zu halten, müsse jedes Unternehmen ebenfalls immer besser werden, gute Handwerkskunst und gute Technologie im klassischen Sinne reiche dafür nicht mehr aus. „Du musst dieses Wissen mit Digital Knowledge verbinden, um Dein Business voranzutreiben“, betont Schiele. „Das unseren Kunden zu zeigen – dafür bin ich da!“

ROBIOTICs Zielgruppe ist nach Schieles Vision einerseits der klassische Mittelstand mit massivem Beratungsbedarf, aber auch größere Unternehmen, die aufgrund ihrer komplexen Strukturen nicht so schnell Proof of Concepts für neue Geschäftsideen realisieren können. „Gerade diese brauchen immer mal wieder von außen einen neuen Blick auf ihre Märkte: Jeder wird in seinem Bereich irgendwann betriebsblind. Ein schönes Beispiel ist hier die Dienstleistungsindustrie, die seit Jahren ähnliche Themen angeht, aber bisher nie den Sprung zu beispielsweise neuen Abrechnungsmodellen geschafft hat. Es geht ja nicht nur um Technik, sondern auch um betriebswirtschaftliche Punkte – neue Leasingmodelle für Maschinen etc.“ Hier bestünden unglaublich viele Möglichkeiten im Bereich der Gastronomie, Energiewirtschaft, Sicherheit etc. 

 

ROBIOTIC – das Komplettpaket für erfolgreiche IoT-Projekte

Für Christian Schiele hat ROBIOTIC als Dienstleister eine ganz besondere Stärke: Das Unternehmen kommt aus dem Mittelstand und kann zugleich auf lange Jahre Erfahrung und Umsetzungskompetenz verweisen. „ROBIOTIC ist ein Joint Venture aus starken Partnern mit jahrzehntelanger Erfahrung in den Bereichen Sensorik, Hardware, Telekommunikation; genau deswegen können wir unsere Kunden auch glaubwürdig beraten. Wir sind eben kein reines Consulting-Unternehmen, sondern wir können Hardwarethemen, Dienstleistungen, Operations und Billing selbst umsetzen.“ Ein USP, den auf dem IoT-Dienstleistermarkt kein anderer Wettbewerber vorweisen kann und der ROBIOTIC in die glückliche Lage versetzt, Projekte äußerst schnell umsetzen zu können.

„Die Herausforderung und auch das Ziel von ROBIOTIC wird mittel- und langfristig sein, die aus erfolgreichen Einzelprojekten gewonnenen Erkenntnisse in funktionierende Produkte und Produktlinien umzusetzen,“ skizziert Schiele seinen strategischen Ansatz. So sei es zum Beispiel absolut vorstellbar, eigenentwickelte Hardware auch in anderen Szenarien einzusetzen, um auf diese Weise mehr Industriepartner zu gewinnen. „Wir als ROBIOTIC starten bei den passenden Projekten nicht bei Null wie andere Dienstleister, sondern schon bei 80 Prozent und individualisieren nach Bedarf die restlichen 20 Prozent mit Blick auf die Bedürfnisse auf den Partner. So kommen wir ideal zu einer schnellen und kosteneffizienten Lösung! Der Bedarf dafür wird bei unseren potentiellen Kunden immer stärker und daher sehe ich uns auf einem starken zukünftigen Wachstumskurs.“

Im privaten Bereich bestätigt Christian Schiele seinen Charakter als offener, kommunikativer und integrativer Typ: Er ist gern mit Freunden unterwegs, interessiert sich u.a. für Geschichte, Politik, Literatur, Kraftsport, Musik und neue technische Entwicklungen und zockt gerne FIFA. Bereits während seines Studiums hat er einen Teil seines Lebensunterhaltes mit der Organisation von Parties und als DJ finanziert. Für ihn eine erste wichtige kommunikative Erfahrung, denn gerade in diesem Bereich lernte er viele unterschiedliche Menschen kennen, auf deren Bedürfnisse er sich einstellen musste. Gepaart mit den anschließenden Skills aus dem Berufsleben hat er sich im Laufe der Jahre einen enormen Erfahrungsschatz aufgebaut, aus dem er in seiner Position als Director Marketing & Business Development ideal schöpfen kann.


veröffentlicht am : 2020-01-07 13:30